Sommerlager auf dem „scoutigsten“ Zeltplatz Österreichs

30. August 2019

Die letzten beiden Wochen der Sommerferien verbrachten wir auf dem Pfadfinderzeltplatz TECHUANA in Österreich. Nahe der Stadt Villach in der Region Kärnten, schlugen wir mit 18 Kinder und 12 Leiterinnen und Leitern unser Zeltlager auf.

Die Anreise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgte größtenteils mit der Bahn. Vor der Abfahrt am Hbf Mönchengladbach sprach Diakon Kölling für uns einen Reisesegen. Vor den Pfadfinderinnen und Pfadfinder lagen 14 Tage voller Abenteuer, Spaß und Erholung. Zu den Programmpunkten gehörten, unter anderem, Ausflüge nach Villach, Ljubljana (Slowenien) oder zur Slizza Schlucht in Italien. Doch auch der große Zeltplatz mitten in der Natur hatte viel zu bieten. So wurden, unter anderem, ein Tisch mit eigener Kochstelle, ein Bannermast und eine Hängematte gebaut. In der ersten Woche machte der gesamte Pfadfinderstamm einen Ausflug zu einem Hochseilgarten, wo die Kinder und Jugendlichen auf verschiedenen Routen ihre Kletterkünste unter Beweis stellen konnten. An den Abenden trafen wir uns am Lagerfeuer, spielten Gitarre, sangen Lieder oder beobachteten einfach nur den gigantischen Sternenhimmel.
Zum Ende der ersten Woche ging es für die Wölflinge (7 – 10 Jahre) und Jungpfadfinder (10 – 13 Jahre) zusammen mit ihren Leitern auf Wanderlager. Mit großem Rucksack wanderte man drei Tage über Berge, Wiesen und Felder. Für die Nächte suchte man sich eine Unterkunft und erholte sich dort, um Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln. Die Pfadfinder (13 – 16 Jahre) und Rover (16 – 21 Jahre) starteten zeitgleich ihre Hike, ein Wanderlager, allerdings ohne Leiter. Aufgeteilt in zwei Gruppen, wanderten auch sie drei Tage durch die nähere Umgebung.
Beim traditionellen Bergfest nach der Hälfte des Lagers, hatten die Kinder nach ihren Wanderungen viel zu berichten und konnten sich ausgiebig mit selbstbelegten Hamburgern stärken. Auch an den anderen Tagen sorgte das Küchenteam für viele leckere Mahlzeiten. So gab es z. B. Wraps, Hot Dog’s oder ein Grill-Buffet mit selbstgemachten Salaten.
In der zweiten Woche bestritten die Wölflinge und Jungpfadfinder eine Nachtwanderung und verbrachten einen Nachmittag in einem nahegelegenen Tierpark. Die Pfadfinderstufe richtete einen Cocktailabend, natürlich nur mit alkoholfreien Getränken, aus und ging im Faaker See schwimmen. Für die Rover standen kurz vor dem Ende des Lagers noch verschiedene Wanderungen und ein Selbstkochtag auf dem Programm.

Leider ging auch dieses Lager für alle viel zu schnell vorbei. Nachdem die Zelte abgebaut und geputzt, das Material sortiert und der Anhänger beladen war, begann die Heimreise nach Mönchengladbach. Dort wurden die Kinder bereits von ihren Eltern am Bahnhof erwartet. Nicht nur sie, sondern auch wir Leiter, hatten viel zu berichten und kamen nach den zwei Wochen glücklich und zufrieden aus dem Lager zurück. Alle freuen sich schon jetzt auf das nächste Sommerlager.